Die Suche nach der Titanic 1985

Shownotes

Jahrzehntelang galt die „Titanic“ als unauffindbar. Bis Robert Ballard 1985 als erster das Wrack entdeckte, 73 Jahre nach dem Untergang. Eine ganz normale Meeresexpedition? Mitnichten! Hinter der Suche verbarg sich eine geheime Mission, die erst später bekannt wurde. Dr. Florian Huber, Forschungstaucher und Experte für Unterwasserarchäologie, nimmt die spektakuläre Geschichte unter die Lupe und liefert den wissenschaftlichen Kontext.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Faszinierende Ereignisse.

00:00:02: Spektakuläre Momente, unerwartete Wendungen Jahrhundertgeschichten Stories die das wahre Leben schrieb.

00:00:13: Heute die Suche nach der Titanic, Ninzehntundfünfundachtzig Jahrhunderte Geschichten.

00:00:21: Der True Life Podcast mit

00:00:23: Armin Gro.

00:00:35: Erster September, Ninzenhundertfünfundachtzig Irgendwo im Nordatlantik Schippert das Forschungsschiff Norr.

00:00:53: Die geheime Mission sucht den Meeresbogen ab, die Männer glauben nicht mehr an den Erfolg dieser Mission.

00:01:06: Da springt die Uhr auf Null-Achtundvierzig!

00:01:46: Der Traum für Dr.

00:01:47: Robert Ballard ist wahr geworden!

00:01:52: Das Wrack der legendären Titanic ist gefunden... Es war ein strahlender Mittwoch, als die Titanic am zehnten April neunzehntzwölf ihre Leinen löst.

00:02:09: Das größte bewegliche Objekt das Menschenhand bis dahin erschaffen hatte schiebt sich majestätisch in den Ärmelkanal.

00:02:18: Dieses Schiff war mehr als nur eine Ingenieursleistung aus zweihundertneunundsechzig Metern Stahl und drei Millionen Nieten.

00:02:27: Es war eine schwimmende Demonstration des Technikzeitalters.

00:02:32: In der Öffentlichkeit wurde die Titanic als Wunder der Meere gefeiert, als das letzte Wort in Sachen Luxus – Das unsinkbare Schiff!

00:02:44: Es war diese Arroganz Die Kapitän Edward J. Smith, einen Mann mit achtundreißig Jahren unfallfreier Dienstzeit dazu verleitete die Eiswarnungen – die Natur zu ignorieren!

00:02:59: Mythos Titanic.

00:03:01: Ich glaube das ist so eine Mischung aus mehreren Faktoren.

00:03:03: zum Einen waren damals auf der Titanic sehr viele bekannte Menschen.

00:03:08: Das macht es schon mal per se interessant, weil wir eben die Schicksale kennen.

00:03:12: Weil wir die Biografien kennen und die Namen haben.

00:03:14: Wir haben auch Überlebende das ganze dramatisch schildern konnten.

00:03:18: Das Medieninteresse war einfach enorm groß und es ging also wirklich um die Welt.

00:03:22: alle haben berichtet so was kannte man vorher auch nicht?

00:03:25: Und dann kommt sicherlich noch dazu, die Titanic war ein technisches Meisterwerk.

00:03:30: Die Rederei hat zwar nie davon gesprochen, dass sie unsinkbar ist aber es gab einen Fachmagazin für Schiffe, die das der Titanic sozusagen zugesprochen haben.

00:03:38: und dann kam eben der profane Eisberg, der das ganze unsinkbare Schiff zum sinken gebracht hat.

00:03:43: und dann glaube ich Schiffsunterglücke.

00:03:45: Das sind einfach Phänomen, was uns anspricht.

00:03:48: offensichtlich

00:03:48: Dr.

00:03:49: Florian Huber ist Unterwasserarchäologe Forschungstaucher- und Sachbuchautor Taucht also oft ab und untersucht seinerseits Wrax oder die biologische Unterwasserwelt.

00:04:03: Als das Schiff in der Nacht zum fünffzehnten April-Ninzenhundert zwölf gesunken ist, starben man die Eintausend Fünfhundert Menschen.

00:04:11: Siebenhundert Elf haben überlebt!

00:04:14: Die Zahlen variieren je nach Quelle.

00:04:17: Das kulturelle Trauma jedenfalls war perfekt – die westliche Welt war bis ins Mark erschüttert.

00:04:25: Jahrzehnte lang blieb die Titanic ein Geist in drei tausend acht hundert Metern Tiefe.

00:04:31: An dem legendenhaften Status hat das nicht gerüttelt, jetzt galt es sie zu finden.

00:04:38: Florian Huber

00:04:39: Wir schätzen dass es rund drei Millionen Schiffsfrags weltweit gibt.

00:04:42: Das ist eine enorme Anzahl von der Steinzeit bis zum zweiten Weltkrieg.

00:04:46: Die Titanic ist nur eins von vielen Schiffen aber sie ist eben das bekannteste an.

00:04:50: das macht sich natürlich dann so spannend.

00:04:54: Komischerweise!

00:04:55: Das Wrack war noch gar nicht gefunden, da schmiedete man schon bald nach dem Untergang Pläne das Schiff zu heben.

00:05:04: Obwohl Augenzeugen berichtet haben dass Schiff sei in zwei Teile zerbrochen glaubten viele, dass das Schifffollständig intakt auf den Meeresgrund gesunken sein und es daher möglich sein müsste es zu bergen und wieder flottzumachen.

00:05:27: In den Sechziger Jahren wollte Douglas Woolley das Schiff mit Gasballons hochziehen.

00:05:34: Und wie befüllst du unter Wasser deine Ballon?

00:05:37: Äh, keine Ahnung... Woolleen der ein Titanic-Fan war gab nicht auf und kam dann Tischtennisball-Theorie um die Ecke.

00:05:48: Ja, klar!

00:05:48: Da gab es natürlich dann wilde Überlegungen, dass man genau Tischtennisbälle dort rein pumpt oder wie auch immer, um das Schiff dann zu heben.

00:05:56: Wilde Überlegerungen, die aber letztendlich alle ins leeren Liefen und selbst mit heutigen Methoden oder Techniken wäre man sehr sicher nicht in der Lage diese riesigen Fragteile nach oben zu gehen.

00:06:07: Die würden einfach zerfallen, ganz zu schweigen von dem finanziellen Aufwand.

00:06:12: Nachgang, also die Titanik wird einfach für immer dort unten bleiben.

00:06:15: Einen habe ich noch Arthur Hickey ein Spediteur setzte ganz anders an Ein Eisberg hat sie versenkt, Eis holt sie wieder rauf.

00:06:27: Hicke wollte flüssigen Stickstoff in die Titanic pumpen damit der Eisklotz an die Oberfläche kommt.

00:06:34: dann kann man den Block abschleppen nach Neufundland und dort schmilzt das Eis.

00:06:41: Man rechnete hier vor, was das kostet.

00:06:44: So viel hatte der arbeitslose Lkw-Fahrer dann doch nicht auf dem Konto!

00:06:49: Doch während die Legende wuchs, entwickelte sich im Verborgenen DIE Technologie mit der dann Dr.

00:06:56: Robert Bellard Erfolg hatte.

00:06:58: Fünfziger, sechzige Jahre ging es dann steil nach oben.

00:07:01: da erlebte die Meeresforschung aus so einem Pieken aber erstmalig mit einem Tauchboot am tiefsten Punkt unserer Meere nämlich an Mariannengraben in fast elf Kilometern Tiefe.

00:07:13: das war also so ein Schub und da waren die Mehresforschungen wirklich oben auf.

00:07:17: Technik wurde entwickelt und wie sie schon ansprachen man braucht diese Technik überhaupt in der Tiefsee Nach etwas Suchen zu können, man braucht Geräte die überhaupt diesen enormen Druckstand halten.

00:07:27: In dem Falle der Titanic das dreihundert-achtzigfache des normalen atmosphärischen Drucks.

00:07:33: Das heißt langen Kameras, das muss alles druckdicht sein und sowas muss natürlich auch erst mal entwickelt werden und mehr als vor schon bar teuer und ist nach wie vor teuer.

00:07:42: aber Ab dieser Zeit war es dann eben möglich in Meeresboden abzusuchen, abzutasten und einfach mal zu gucken was da unten wirklich liegt.

00:07:48: Die

00:07:49: erste ernsthafte Suche im Jahr nineteenhundertdreiundfünfzig scheiterte noch an der Technik.

00:07:55: Das damalige Echolot war einfach zu unpräzise um in dieser Tiefe ein Wrack von einem natürlichen Felsvorsprung zu unterscheiden.

00:08:05: In den späten siebziger und frühnachtziger Jahren trat Dann ein Mann auf den Plan, der heute fast wie eine Karikatur eines texanischen Öl-Millionärs wirkt.

00:08:15: Jack Grimm.

00:08:17: Grim hatte nicht nur das Geld sondern auch ein großes Ego!

00:08:21: Er hatte bereits nach Noa's Arche Demongeheuer von Loch Ness und Bigfoot gesucht als es dann die Titanic sein sollte.

00:08:31: Zusammen mit seinen reichen Pokerfreunden finanzierte Grim seine Suche, engagierte den Geologen William Ryan und nutzte modernste Sonartechnik.

00:08:41: So nah das Prinzip ist einfach!

00:08:44: Ein Sender schickt Schallwellen in die Tiefe diese werden von Objekten reflektiert und aus der Zeit die das Echo zurück benötigt errechnet ein Computer ein Bild.

00:08:56: Grimm suchte in einem Gebiet von sechshundert Quadratmeilen, das Ryan anhand historischer Dokumente und der letzten SOS-Position eingegrenzt hatte.

00:09:07: Doch die Suche war von Pech-und-Fehlurteilen verfolgt.

00:09:21: Er habe eine Schiffsschraube der Titanic auf einem unscharfen Foto erkannt.

00:09:27: Später stellte sich heraus, es war eine optische Täuschung – ein Stein oder eine Bodenformation.

00:09:34: Grimm war halt ein klassischer Schatzsucher.

00:09:38: Er scheiterte weil er die Tiefsee unterschätzte.

00:09:42: Robert Ballard war kein Schatzsucher.

00:09:46: Ballard träumte schon lange davon die Titanic zu finden und sie dann zu filmen.

00:09:51: Seit den frühen siebziger Jahren waren die Gedanken im Kopf.

00:09:55: Und eins lernte Ballard von Jack Grimm, man kann das Geld auftreiben was für den Traum nötig war.

00:10:04: Ballard war Wissenschaftler am Woods Hole Oceanographic Institute und er hatte einen Plan aber klar auch Ballard benötigte Geld!

00:10:15: Die einzige Organisation die bereit war ihm Geld für sein Unternehmen zu geben war die Navy.

00:10:22: Allerdings nicht, um nach einem alten Luxusdampfer zu suchen!

00:10:27: Florian Huber.

00:10:28: Er hat das ganz geschickt eingefädelt, denn er hat der US Navy angeboten zwei heimlich getestete und aber auch versundene U-Boote zu finden.

00:10:39: Das ist einmal die Thrasher und einmal die Scorpion.

00:10:41: Das sind zwei Atomen getriebene U Boote und ich finde euch diese U Boute, aber danach gibt ihr mir die Technik und euer Forschungsschiff noch damit ich meine Titanic soben

00:10:52: kann.".

00:10:53: Die Navy wollte wissen ob die U Bootreaktoren in Ordnung sind, ob vielleicht die Russen schon an den U-Boten dran waren.

00:11:01: Robert Ballard hat mit seiner neuen Technik im Pentagon geworben – Argo!

00:11:07: Argo war eine Revolution.

00:11:09: Ein ferngesteuerter Kameraschlitten etwa so groß wie ein Kleinwagen.

00:11:15: Während herkömmliche Sonarsysteme grobe Umrisse lieferten, sollte Argo hochauflösende Videobilder in Echtzeit an die Oberfläche senden.

00:11:26: Aber Argo war teuer!

00:11:28: Die Navy hatte ein Gegenangebot.

00:11:32: Ballard wird finanziert unter einer Bedingung und die war knallhart und streng geheim.

00:11:39: Ballad sollte Argot nutzen um die Wraxt der Atomubote zu finden.

00:11:45: Die Suche nach der Titanic war für die Navy praktischerweise nur ein Vorwand, eine Tarnung für die Öffentlichkeit.

00:11:52: Bellard durfte das legendäre Wrack nur dann suchen wenn er seine militärische Mission rechtzeitig erfüllte und noch Zeit und Budget übrig bleiben – im Nachhinein!

00:12:06: waren es nur paar Tage.

00:12:08: Zwölf Tage Zeit haben natürlich rund um die Uhr gearbeitet, das ist der Vorteil auf Forschungsschiffen dass es da nicht irgendwie acht Stunden schichten gibt sondern man wechselt dadurch so dass man wirklich die sehr treue Schiffszeit maximal ausnutzen kann und eben vierundzwanzig Stunden am Tag arbeiten kann.

00:12:23: Also von Anfang an schwebte der Faktor Zeit über der Suche.

00:12:29: Bei der Untersuchung der U-Boot WRAX hat Bellat etwas Entscheidendes gelernt Die schweren Trümmerteile sind direkt gesunken.

00:12:38: Okay, die leichteren Teile wurden von der Strömung mitgerissen!

00:12:43: Sie haben eine lange Trümmer-Fahne gebildet auf dem Meeresboden ähnlich wie das Schweif eines Kometens.

00:12:50: Bellard musste also nicht das Schiff finden – Das war viel zu klein für die Unendlichkeit des Atlantiks.

00:12:58: Er musste nur die Trümmervahne kreuzen.

00:13:02: Und obwohl Bellard voller Vertrauen in sein Argo-System immer davon sprach, dass es ein leichtes sei die Titanic damit zu finden war ihm klar das er für den Erfolg internationale Expertise brauchte.

00:13:16: Er wandte sich an die Franzosen.

00:13:19: Im Sommer of five hundred und achtzig formte sich eine Allianz die die Meeresforschung verändern sollte Auf der einen Seite die Amerikaner von Woods Hole, auf der anderen Seite das französische Institut Yfremé.

00:13:33: Die Franzosen unter der Leitung des Ingenieurs Jean-Louis Michel brachten das Forschungsschiff Le Syroir und eine Wunderwaffe der Akustik mit – Das SAR System!

00:13:47: SAR war ein Sonatorpedo, ein langes rotes Gerät dass an Kabeln über den Meeresgrund fliegt.

00:13:55: Jean-Louis Michel hatte es entwickelt.

00:13:58: Technisch also waren Ballard und Michel auf dem neuesten Stand, Und die andere wichtige Komponente war die akribische Vorbereitung.

00:14:08: Wo suchen?

00:14:09: Ja, er hatte natürlich die Untergangsdaten.

00:14:12: Aber letztendlich waren sie nicht ganz akkurat genau.

00:14:17: Wenn wir heute einen Notfall hätten, dann drücken wir einmal auf das Knöpfchen und werden die Koordinaten exakt auf den Meter genau genommen und sofort an die Rettungsstelle geschickt.

00:14:28: Und jetzt wird es schon spannend!

00:14:30: Ballard fand schon Ende der Siebzigerjahre heraus, dass sich wohl der vierte Offizier Joseph Groves Boxhall, Ninzehundertzwölf bei der Position verrechnet hat.

00:14:41: Obwohl Boxhall als guter Navigator bekannt war.

00:14:53: Diese Position wurde ab ca.

00:14:55: die Uhr zwanzig uhr fünfundfünfzig von den Funkern Jack Phillips und Harold Bride als SOS-Signal der Titanic gesendet.

00:15:04: Boxhole hatte, ohne es zu wissen einen Fehler des dritten Offiziers Pittman übernommen.

00:15:12: Pittman hat um neunzehn Uhr dreißig, als noch alles gut war – die Position berechnet und falsch eingetragen!

00:15:20: Ein Fehler, der dreizehn Sehmeilen ausmachte.

00:15:24: Zu weit westlich!

00:15:26: Jetzt wird Boxhole von Kapitän Smith beauftragt die Position neu zu berechnen.

00:15:32: Die Titanic hatte gerade den Eisberg gestreift.

00:15:36: Das Wasser stand schon vier Meter zwanzig hoch im Vorderschiff.

00:15:40: Da rechnet Boxhall mit dem Fehler und mit der falschen Kollisionszeit.

00:15:47: Dreiundzwanzig Uhr sechsundvierzig Der Eisberg schlitzte die Titanic aber um drei und zwanzig Uhr vierzig auf.

00:15:55: Kommen noch mal zwei Seemeilen dazu!

00:15:59: Man hat sich um fast fünfundzwanzig Kilometer verrechnet.

00:16:03: Ballad kam drauf, weil er sich auch die historischen Daten der Carpathia anschaute – das Schiff was zur Hilfe

00:16:11: eilte?

00:16:12: Carpathia.

00:16:13: Kapitän Rusten erreichte nämlich die Rettungsboote aus südöstlicher Richtung viel früher als erwartet.

00:16:20: Früher, als es die offizielle SOS-Position versprochen hatte.

00:16:26: Damit hatte Bellard zwei Fixpositionen – die SOS Position und die Rrettungsbootposition.

00:16:34: Merken!

00:16:35: Und trotzdem Florian Huber war es ein riesiges Gebiet was abgesucht werden musste.

00:16:41: Ein Gebiet von rund zweihundertfünfzig Quadratkilometern, das ist glaube ich eine Fläche von fünfunddreißigtausend Fußballfeldern.

00:16:49: und da haben wir so ne Vorstellung zu bekommen die man mehr oder weniger in Schrittgeschwindigkeit bei so einem Schiff mit einen sechstausen Meter Kabel raus wo dann unten die Geräte mit so nahem Kameras hängen des Düsten natürlich nicht mit Fuchtsick KMA durch die Gegend sondern das fährt sehr gemächlich weil es gar nicht anders geht.

00:17:04: Exkurs Offizier Boxhall hat seine Asche nach seinem Tod an der Position verstreuen lassen, die er nineteenhundertzwölf fälschlicherweise ausgerechnet hatte.

00:17:16: Exkurs Ende!

00:17:18: Die Suche nach der Titanic – so der Schlachtplan von Ballard und Michel umfasste zwei Phasen.

00:17:25: Die Franzosen durchkämmen das Gebiet mit der Syrua und dem Saar Torpedo?

00:17:31: Ballard übernimmt dann in der zweiten Phase mit dem Forschungsschiff Norr & Argo.

00:17:38: Tag für Tag, Meile für Meile zog die L'Euxerroix ihre Bahnen und tastete den Boden mit Schallwellen ab.

00:17:46: Jean-Louis Michel und sein Team waren akribisch.

00:17:49: sie suchten achtzig Prozent des Zielgebietes ab kämpften aber mit schlechtem Wetter heftigen Strömungen und technischem Verschleiß.

00:17:59: immer wieder kamen Sie vom Kurs ab was den Zeitplan durcheinander wirbelte Wie Experte Huber meinte, man kann ja nicht schnell fahren wenn unter dem Schiff in paar tausend Metern Tiefe ein Sonatorpedo hängt.

00:18:12: Sechs Wochen – so schreibt Bellardin seinem Buch – haben die Franzosen den Rasen gemäht.

00:18:19: So nannte Michel das Schlangenlinienfahren im Suchgebiet.

00:18:24: Sech Wochen ohne was zu finden!

00:18:26: Man musste dann die Suche beenden, weil das Schiff für andere Aufgaben gebraucht wurde.

00:18:31: Ironischerweise hatten sie das Wrack um nur knapp zweihundertfünfundsiebzig Meter verfehlt!

00:18:38: Auf dem Meeresboden eine Weltreise.

00:18:42: August nineteenhundundvonachtzig nach seiner Geheimen Navy Mission übernahm dann Ballard auf dem Forschungsschiff Norr.

00:18:51: Jean-Louis Michel stieg um.

00:18:54: Die Stimmung an Bord war angespannt.

00:18:57: Zwölf

00:18:57: Tage bleiben.

00:18:59: Die Wochen des Rasen-Mans hatten den Geist abgestumpft, die Routine bestand aus dem Stern auf Bildschirme, die nichts als flachen Schlick und endlose Sanddünen zeigten oder Müll.

00:19:13: Das Wetter verschlechterte sich.

00:19:15: der Sommer im Nordatlantik neigte sich dem Ende zu.

00:19:19: Bellard wurde nervöser vielleicht doch nicht so einfach.

00:19:26: Wieder einmal steckten sie die Köpfe über der Seekarte zusammen, Bellard und Michelle.

00:19:33: Jetzt muss Plan B her!

00:19:35: Wir haben keine Zeit mehr.

00:19:37: Wir suchen nicht die Titanic, wir suchen die Trümmerfahne, die Sie hinterlassen haben muss – sie ist gebrochen.

00:19:45: Bellard setzte nun voll auf Argo das Kamerasystem.

00:19:49: Achtzig Prozent des Suchgebietes konnten sie vernachlässigen Da war ja nichts.

00:19:54: Also war jetzt der Plan, nördlich der Rettungsbootposition in Schlangenlinien zu suchen – die Trümmerfahne zur Kreuzung….

00:20:04: Die Uhr tickte!

00:20:06: Da waren es nur noch fünf Tage bevor die Norr in den Hafen zurückkehren musste und die Geldquelle Navy versiegte.

00:20:16: Bellard sah einer totalen Niederlage ins Auge Den Nervenschlacht und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

00:20:27: Einen Schlitten mit Videokameras so groß wie ein VW Golf hinter sich herzuziehen, noch dazu in drei tausend achthundert Metern Tiefe ist nicht leicht.

00:20:38: Schiff- und Argo müssen im Gleichgewicht sein!

00:20:42: Fährt das Schiff zu schnell steigt Argo – und die Kameras können den Meeresboden nicht gut abfilmen.

00:20:50: Umso weniger sieht man oben auf dem Bildschirm.

00:20:53: Fährt das Schiff zu langsam, dann sinkt der Schlitten und könnte womöglich an einem Felsen zerschellen, zumindest beschädigt werden.

00:21:02: Oben im Schiff wird deshalb Argo zusätzlich noch mit einem Joystick gesteuert – Forschungstaucher Florian Huber.

00:21:10: Dann haben sie natürlich eine elektrische Winde, mit der Sie hoch- und runterfahren Unter Umständen auch schnell reagieren müssen, weil wenn da auf einmal irgendwie ein riesiger Felsen kommt so dann kann das sehr schnell sein dass der Fisch dann in den Felses kaffnigt.

00:21:23: Das heißt man muss dann in der Lage sein die Winde schnell zu bedienen um den Fisch oder den Schlitten einfach mal zehn, zwanzig, dreißig Meter nach oben zu ziehen haben wir selber bei uns in der Firma auch und dann wird das Gerät ins Wasser geworfen und dann sitzt man da schaut aus dem Bildschirm und spielt fast ein Videospiel.

00:21:36: Wieder Mal steht eine Nachtschicht auf der NOR an.

00:21:40: Es ist die Nacht auf den ersten September, fivehundachtzig.

00:21:45: Am vierzehnten April, neunzehnhundertzwölf hatten Frederick Fleet und Reginald Lee um zwanzig Uhr ihre Wache im Krän-Nest fast dreißig Meter über der Titanic bezogen.

00:21:59: Befehl, scharfer Ausguck nach Pack-Eis und Eisbergen!

00:22:03: Wir wissen natürlich jetzt nicht wie hoch der Druck von Kapitän Smith war von der Ederei doch noch mal eine Schippe nachzulegen vielleicht doch früher in New York anzukommen um einfach zu zeigen wie unglaublich toll und schnell die Titanic ist.

00:22:15: dann kam aber auch noch dazu dass der Ausgück keine Ferngläser hatte weil er schrank mit den Ferngläsern verschlossen war, weil der Offizier den Schlüssel hatte zuvor immer abgestiegen ist.

00:22:27: Es waren sehr ruhige Sternen klare Nacht was erst mal sich gut anhört.

00:22:32: Aber das Problem ist, dass das Wasser so glatt war, dass sich keine Wellen an den Eisbergen gebrochen haben.

00:22:37: Das heißt man vermutet auch, dass der Ausgub das hätte besser sehen können wenn da wirklich eben ein bisschen mehr Bewegung an den Eisbergen gewesen wäre.

00:22:45: aber ganz klar durch so einen Gebiet voller Eisberge zu kacheln, das ist schon verantwortungslos.

00:22:51: Um drei Uhr vierzig taucht ein Schatten auf.

00:22:57: Fleet wird wohl die Augen zugekniffen haben, macht man ja wenn man so scharf sehen will.

00:23:03: Tatsächlich Eisberg voraus!

00:23:06: Fleet leutet dreimal die Schiffsglocke.

00:23:09: Eisberg vor raus er ruft sofort die Brücke an.

00:23:12: Eis bergvoraus Die Brücke ruder hardbackboard Maschinenraum äußerste Kraft zurück.

00:23:19: Es war zu spät.

00:23:29: Der Eisberg Ritzt die Titanic Steuerbord, also rechts.

00:23:33: Der Riss selber war gar nicht groß!

00:23:35: Das waren keine riesigen Löcher, sondern das waren eigentlich kleine Risse.

00:23:39: Ich glaube insgesamt nur so groß wie eine aufgeklapte Zeitung hat man mal ausgerechnet.

00:23:43: Übrigens

00:23:44: Fred Fleet nahm sich Mitte der Sechzigerjahre das Leben.

00:23:48: Hauptgrund war jetzt nicht die Titanic aber es war bekannt dass Fleet ein Leben lang Schuldgefühle hatte den Eisberg nicht früher gesehen zu haben.

00:23:59: Teile des Eisklotzes sind aufs Deck gefallen, Passagiere spielen mit den Eisbrocken.

00:24:05: Während tief unten im Schiffsbauch schon einige Heizer um ihr Leben rennen – das Eiswasser steigt schnell!

00:24:13: Ungefähr um Mitternacht-Ninzehnhundertfünfundachzig versucht Bellard eine Mütze Schlaf auf der Nord zu bekommen.

00:24:21: Zu der Zeit hat Offizier Boxhall die Position falsch berechnet.

00:24:26: Kapitän Smith war mit Thomas Andrews, dem Konstrukteur der Titanic auf Inspektionsrunde unter Deck um den Schaden auszuloten.

00:24:36: Der Postraum stand da schon unter Wasser.

00:24:40: Um zero Uhr fünf ergeht der Befehl die Rettungsboote klar zu machen.

00:24:45: viel zu wenige aber Florian Huber?

00:24:48: Ausreichend für die damaligen Verhältnisse.

00:24:51: Also es waren gar nicht mehr vorgeschrieben, da war also alles okay.

00:24:54: Null Uhr fünfundvierzig das erste Rettungsboot wird abgeführt.

00:24:58: obwohl es fünfundsechzig Personen aufnehmen kann sind nur achtundzwanzig an Bord.

00:25:04: Die Erste von acht Seenotraketen wird abgefeuert.

00:25:09: keine

00:25:09: Hoffnung mehr für die Titanic.

00:25:12: Dreiundsiebzig Jahre später Erster September, nineteenhundert fünfundachtzig.

00:25:18: Jetzt ist es schon ein Uhr morgens an Bord der Norris des ruhig.

00:25:23: Robert Ballard schläft in seiner Koje.

00:25:26: im Kontrollraum haben Jean-Louis Michel, Stu Harris und Bob Lange die Wache.

00:25:32: sie starren auf die Monitore.

00:25:35: trübe Schwarz Weiß.

00:25:36: Bilder ziehen an ihnen vorbei.

00:25:39: Schlick Schlick Schlick, Stein.

00:25:43: Schlick... Schlick!

00:25:48: Die Monotonie schreit förmlich vom Meeresgrund hinauf in den Kontrollraum.

00:25:56: Um null Uhr achtundvierzig ändert sich die Textur des Bodens.

00:26:02: Stu Harris dessen Augen am Argo-Bildschirm kleben sagt ganz trocken Da ist was.

00:26:10: Der Schlick war jetzt nicht mehr glatt.

00:26:13: Alle hell wach, dann plötzlich eine glänzende Reflexion auf dem Bildschirm.

00:26:19: Metall!

00:26:20: Ein riesiges kreisrundes Objekt.

00:26:23: Michelle vergleicht das Objekt mit Fotos in einem Buch, blättert Wild hin und her.

00:26:28: Ja klar es ist einer der neunundzwanzig Heizkessel der Titanic.

00:26:34: Heitzkessel Boiler Der Schreizer reißt die Stille im Kontrollraum Ballard wird gerufen, die Aufnahme vom Heizkessel wird ihm noch mal vorgespielt.

00:26:44: Ja!

00:26:45: Der Traum wurde wahr.

00:26:48: Ballard, Jean-Louis Michel, Stu Harris und die anderen fünfzig Leute an Bord – sie hatten es geschafft.

00:26:56: Die Titanic war gefunden.

00:26:59: Die Titanik lag einundzwanzig Komma zwei Kilometer von der Position entfernt, die sie in nineteenhundert zwölf per SOS gefunkt hatte.

00:27:09: Der Eingangs gehörte Originalton der National Geographic Society.

00:27:13: doku von nineteenhundertsechsundachtzig hat den Moment festgehalten.

00:27:30: Leitet über das Deck, über die Poller ,über die rostigen Überreste.

00:27:36: Alle an Bord sind fasziniert.

00:27:39: Jedes

00:27:39: Fakt, dort unten erzählt eine spannende Geschichte und jeder Gegenstand erzählt eine spannende Geschichte.

00:27:45: Letztendlich für mich als Archäologen sind auch Alltagsgegenstände unglaublich wichtig bei dir letztendlich vom Leben der Menschen erzählen.

00:27:51: also geht in der Wissenschaft ja nicht darum irgendwie möglichst viel Goldzimmer und Edelstein zu finden sondern es geht einfach darum zu rekonstruieren wie die Menschen damals lebten oder was damals passiert ist.

00:28:01: um dazu können Alltagsgegenstellen, die oftmals viel besser herangezogen werden wie jetzt irgendwie eine Golddublone.

00:28:07: Aber ja so was ist natürlich spannend und es bewegt uns und das glaube ich bewegt jeden.

00:28:11: jeder hätte da oder sehr viele Menschen hätten vermutlich Lust wenn sie wissen dass es sicher ist unterzutauchen mal mit eigenen Augen zu gucken und vielleicht den ein oder anderen Gegenstand mit nach oben zu bringen.

00:28:21: Doch die Freude hielt nur kurz an.

00:28:24: Ballert blickte auf die Uhr.

00:28:26: Es war jetzt kurz nach zwei Uhr morgens Die Zeit ungefähr, zu der das Schiff Ninzehntundzwölf endgültig gesunken ist.

00:28:36: Eine plötzliche bleierne Stille legte sich über das Team.

00:28:41: Sie waren genau dort wo ein Tausend Fünfhundert Menschen in das eiskalte Wasser gesprungen waren.

00:28:47: Wo die Schreie verstummten, wie Jack Fair, ein Überlebender als langen ununterbrochenen wehklagenden Sing-Sang beschrieben hatte!

00:28:58: Ballard und seine Mannschaft versammelten sich an Deckdenor, und hielten einen provisorischen Gottesdienst ab.

00:29:05: Man hießte die Fahne der Werft Harland & Wolfe aus Belfast, die die Titanic baute.

00:29:12: Ballard, Michelle und die anderen Forscher stellten fest, dass die Titanic A auseinandergebrochen war – wie die Augenzeugen berichteten -, und das C keiner der vier Schornsteine mehr steht.

00:29:32: Und D, dass die Titanic neues Leben spendet, Doktor Florian Huber!

00:29:38: Da kommen Tiefseekrappen, die dort sitzen.

00:29:40: Da sitzen Schlangensterne.

00:29:42: Da schwirrt mal der dumbo Octopus vorbei und so top da unten das Leben!

00:29:47: Für mich zum Beispiel auch spannend.

00:29:49: es gibt einen sehr großen Feind der Unterwasserarchäologie.

00:29:52: Das ist die Schiffsbohrmuschel Die Fristholz, das ist natürlich für uns ein großes Problem wenn's um antike Holzschiffe geht weil sie werden dann relativ schnell aufgefressen aber die Titanik war logischerweise aus Stahl aber hatte natürlich auch sehr viel hölzer Tefelungen und die Decks waren aus Holz.

00:30:10: Die große Treppe innen drin und so weiter, also da war natürlich auch viel aus Holz und Robert Bellard beschreibt es auch dass eben der Holzbohrmutter schon gewütet hat das heißt da ist schon sehr sehr viel zerfressen worden.

00:30:23: nach dieser Zeit aber spannend dass eben dieses Tier auch in der Tiefe von fast vier Kilometern noch zu Hause ist und dann anfängt das Holz der Titanic abzuknabbern.

00:30:33: Bellard machte seine Fotos und lief unter großem Jubel in Woods Hole ein.

00:30:39: Schon bei einem Tucket kamen Hubschrauber und Schiffe entgegen, um die Entdecker zu feiern.

00:30:45: Im Hafen standen Tausende, winkten, jubelten Kanonenschüsse.

00:30:51: Selten hat eine Ozeanexpedition solch einen Empfang bekommen – Mythos Titanik!

00:30:58: Ninzehundertsechsundachtzig kehrte Bellard zum Wrack zurück Diesmal mit dem bemannten Tauchboot Elwin.

00:31:06: Was sie herausgefunden haben, korrigierte unser historisches Bild vom Untergang grundlegend.

00:31:13: Der Bug bohrte sich mit gewaltiger Wucht in den Boden und steht heute wie ein monumentales Denkmal da immer noch relativ gut erhalten.

00:31:25: Das Hektargegen ist ein Bild der totalen Zerstörung.

00:31:30: Es drehte sich beim sinken, explodierte regelrecht durch den eingeschlossenen Luftdruck und krachte als zerfetzter Haufen Stahl auf dem Boden.

00:31:41: Bellard bestätigte dass die Titanic bereits beim Untergang in zwei Teile zerbrochen war nicht erst beim Aufprall auf den Meeresboden wie er Und die berühmte Dreihundert-Fußwunde durch den Eisberg, sie existiert nicht.

00:32:00: Den neunzig Meter langen Riss gibt es nicht!

00:32:04: Der Bug steckt ja im Sand.

00:32:06: aber, nineteenhundertsechsundneinzig hat eine Expedition so gute Technik dabei gehabt dass man durch die Sedimente filmen konnte.

00:32:15: Die Kameras zeigten eher, dass der Eisberg die Stahlplatten durch den Zusammenstoß verbogen hatte.

00:32:21: Die Nieten sprangen ab und die Nähte öffneten sich.

00:32:25: Das Schiff atmete quasi das Wasser ein!

00:32:29: Der längste Riss ist neun Meter.

00:32:32: Insgesamt sind es sechs Schlitze am Schiffsrumf.

00:32:36: Wissenschaftlich gesehen ist das Vrag heute ein Labor des Verfalls.

00:32:41: Bella entdeckte die sogenannten Rusticles eiszapfenartige Gebilde aus Rost, die das Metall überziehen.

00:32:49: Es sind Kolonien aus metallfressenden Bakterien.

00:32:54: Diese Organismen gedeihen dort unten weil der Fundort eine chemische Anomalie darstellt.

00:33:00: es gibt dort mehr Sauerstoff und eine höhere Salinität.

00:33:05: Der Salzgehalt ist höher als für diese tiefe Normalwähre.

00:33:09: Die Bakterie fressen das Schiff von innen heraus auf.

00:33:14: Inmitten dieser biologischen Zerstörung fanden die Forscher persönliche Gegenstände, die die menschliche Tragödie greifbar machen.

00:33:22: Am bewegensten Paare von Schuhen!

00:33:26: Die Körper der Opfer sind längst vergangen doch dort wo sie einst lagen?

00:33:32: Sind ihre Lederschuhe im Schlamm zurückgeblieben.

00:33:35: Auf Bildern kann man Menschen regelrecht am Rücken liegen sehen.

00:33:40: Es sind stumme Zeugen eines Geisterschiffes.

00:33:51: Die Nachbarn waren nicht begeistert, dass man da jetzt runter taucht und einfach Sachen hoch holt.

00:33:55: Weil es ja letztendlich auch ein Friedhof ist.

00:33:58: Also man muss wissen, da unten liegen über tausend Tote.

00:34:00: Und dort hat's halt einfach aus kommerziellen Interessen alles hochzuholen.

00:34:04: Das is'n schmaler Grad!

00:34:05: Den haben wir aber immer in der Wissenschaft, in der Wasserarchäologie wenn wir an Chipsfax arbeiten.

00:34:10: das hat auch eine Archäologe am Land, die einen römischen Friedhof oder ein römisches Kräberfeld auskräbt.

00:34:16: Sobald ich weiß, hat man sich eben auch darauf geeinigt, dass man eben maximal Artifakte nach oben bringt aus wissenschaftlichen Zwecken und das deshalb überhaupt nicht mehr darüber gesprochen wird um die Titanic jemals geborgen wird.

00:34:27: Sondern sie wird da unten als Friedhof bleiben und sollte dem in Spanien natürlich auch ethisch moralisch so als Friedhoff durchaus respektiert werden und nicht nur als sensationelles Frag des uns eben den Titanic-Film von Cameron usw.

00:34:39: beschert hat.

00:34:40: Ja, mit dem Bekanntwerden der Koordinaten begann ein Ansturm den Bellard als Leichenfledderei bezeichnete.

00:34:48: Zwischen nineteenhundertsiebenundachtzig und zweitausendvier wurden an die fünftausendfünfhundertarte Fakte geborgen – vom Kohlebrocken bis hin zu persönlichen Briefen!

00:34:59: Der traurige Höhepunkt dieser Entwicklung war die Bergung eines tonnenschweren Teils der Außenhaut Das sogenannte Big Peace, das heute in einer Ausstellung in Las Vegas besichtigt werden kann.

00:35:12: Der Titanic-Tourismus bekam dann im Jahr und zwanzig einen massiven Dämpfer.

00:35:18: Die Titan ein touristisches Tauchboot der US-Firma Ocean Gate implodierte er auf dem Weg zum Wrack.

00:35:25: Alle fünf Insassen waren sofort tot!

00:35:29: Wie wird es weitergehen mit der Titanic?

00:35:32: Unterwasserarchäologe Dr.

00:35:34: Florian Huber.

00:35:35: Ich glaube die Zitarnik ist einfach so faszinierend, dass das wieder passieren wird.

00:35:39: Also da werden wieder Wissenschaftler runtertauchen zum Einenden, aber auch überzeugt davon, dass in ein paar Jahren auch wieder kommerzielle Fahrten angeboten werden für Leute, die das entsprechend Kleingeld haben denn diese Fahrten sind extrem teuer.

00:35:50: Die wissenschaftlichen Expeditionen sind auch teuer keine Frage Aber ich glaube sowas wird es immer wieder geben.

00:35:56: Die Faszination hält an und Leute werden ja immer wieder heruntertauchen.

00:36:02: Für Bellard, der heute vierundachtzig Jahre alt ist, ist das Wrack ein Friedhof.

00:36:08: Er fordert es unberührt zu lassen.

00:36:11: Tja!

00:36:11: Was bleibt von der Königin der Meere?

00:36:15: Das Wrack verschwindet – in einigen Jahrzehnten wird der Stahl soweit zerfressen sein, dass die Struktur unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbricht.

00:36:25: Am Ende wird dort unten nur noch ein dunkler Fleck aus oxidiertem Eisen übrig bleiben.

00:36:32: Jeder kennt diese Filmszene, oder?

00:36:35: Man kann da voll nicht nur die Freiheitstatue sehen.

00:36:37: Ganz klein natürlich!

00:36:39: Ich bin der König der Welt!

00:36:43: Ein Teil dieser ikonischen Rehlinge auf der sich DiCaprio feiert ist schon abgebrochen.

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